Prof. Dr. Robert Cohen
geboren 1941 in Zürich, Filmemacher, Literaturwissenschaftler und Schriftsteller, lehrte 1991 - 2012 als Adjunct Professor am German Department der New York University. Zahlreiche Veröffentlichungen zur deutschen Literatur des 20. Jahrhunderts und mehrere wissenschaftliche Monographien über Peter Weiss. Als Herausgeber publizierte er Werke von Peter Weiss und Anna Seghers. 2013 gab er bei Wallstein
Die Unbeugsamen. Olga Benario – Luiz Carlos Prestes: Briefwechsel aus Gefängnis und KZ heraus. Im Rotbuch Verlag erschienen der umfangreiche Epochenroman Exil der frechen Frauen (2009) sowie der Roman Die Unbeschwerten (2010). 2016 veröffentlicht er bei der edition berolina Der Vorgang Benario, Die Gestapo-Akte 1936 – 1942.

Ute Kaiser
ist Schauspielerin, Sprecherin und Dozentin für Stimme. 1995, nach absolviertem Schauspielstudium am Hamburgischen Schauspielstudio, debutierte sie als Ophelia in Shakespeares „Hamlet“ am Schlosstheater in Moers und blieb vier Jahre lang festes Ensemblemitglied. Seit 1999 ist sie freischaffend, spielte weiterhin Theater in klassischen und modernen Rollen. Mit ihren Lesungsprogrammen, auch gemeinsam mit Musikern der internationalen Jazzszene, bereist Ute Kaiser den deutschsprachigen Raum und die USA. Auf einer dieser Lesereisen, an der New York University, traf sie, 2005, Robert Cohen. Aus diesem Treffen entstanden viele gemeinsame Projekte und ein reger Austausch. Sie unterrichtete Stimmarbeit z. B. am Goethe- Institut San Francisco, der Universität zu Köln und ist seit 2011 Dozentin an der Marburger Sommerakademie. Von 2004 - 2014 bildete Sie Schauspielerinnen an der Arturo Schauspielschule in Köln aus. Ihre Stimme ist auf Hörbüchern zu hören:
www.hoerbuch.utekaiser.com. Sie ist 1968 in Herne geboren und in Bochum aufgewachsen. Ute Kaiser lebt am südwestlichen Rand der Mecklenburgischen Seenplatte.

Gabriela Börschmann
ist Schauspielerin, Sprecherin, Theaterpädagogin und Deutschlehrerin. An der Universität Dortmund machte sie ihr Erstes Staatsexamen und absolvierte danach eine vierjährige Schauspielausbildung in Köln an der Arturo-Schauspielschule. Sie sprach u. a. für den WDR, spielte für die Theaterpädagogische Werkstatt Osnabrück, arbeitete als Theaterpädagogin und Deutschlehrerin im Schuldienst für die Stadt Köln.Seit 2010 lebt sie mit ihrem Mann und ihren zwei Töchtern in Tel Aviv und unterrichtet am dortigen Goethe- Institut Theater und Deutsch als Fremdsprache. Sie performte im Rahmen des Israel Festivals 2014 und drehte für verschiedene israelische TV-Formate. Als Sprecherin ist sie auch für Studios in Israel tätig und ihre Stimme ist auf Hörbüchern zu hören. Zurzeit ist sie in dem Duo-Drama „Nadnedot“ von Tahel Ran im Teatron Simta in Yaffo zu sehen. Sie wurde 1975 in Castrop-Rauxel geboren und ist in Dortmund aufgewachsen.

Martin Molitor
geb. 1966 in Hagen (Westf.), lebte zunächst lange im Ruhrgebiet und arbeitete dort als Auslieferungsfahrer, Lagerarbeiter, Altenpfleger, Taxifahrer und Kunststoff-Formgeber. Danach spielte er an zahlreichen Theatern zwischen Münster und Bonn, vor allem am Prinz-Regent Theater in Bochum. Im Jahre 2000 übersiedelte er nach Berlin. Dort spielte er u.a. am Deutschen Theater, am Hebbel Theater am Ufer, am bat Studiotheater, am Ballhaus Ost, an der Vaganten Bühne und am Theaterdiscounter. Außerdem spielte er am Theater Erlangen, am Landestheater in Tübingen (LTT), am Grenzlandtheater in Aachen, an den Wuppertaler Bühnen, am Stadttheater Fürth sowie am Neuen Schauspiel in Erfurt, wo er auch als Regisseur tätig war. Von 2012 bis 2015 gehörte er zum Schauspielensemble des Theaters für Niedersachsen (TfN) in Hildesheim. Neben seiner Tätigkeit als Schauspieler arbeitet er auch als Übersetzer. Zuletzt übersetzte er Stücke von Martin McDonagh, Wendy Hammond, George Isherwood, Steven Berkoff und Oscar Wilde aus dem Englischen.